Mit Amelie um die Welt in 40 Sekunden – Teil 2: Amelie reist zur Société
von Ricardo
Hier geht es zu Teil 1.
Eine Sekunde nachdem Cindy auf „Boardkarte erzeugen“ geklickt hat, macht sich Amelie auf den Weg in die weite Welt. Sie reist zu einer Gesellschaft, die sich ganz viele Gedanken darum gemacht hat, dass das Gepäck von Theo auch wirklich ankommt. Es ist eine französische Gesellschaft mit dem schönen Namen: Société Internationale de Télécommunication Aéronautique. Bei der Société sind alle ganz freundlich zu Amelie.
Ein weiser alter Mann tritt an sie heran und heißt sie herzlich willkommen. Amelie sagt bescheid, dass sie jetzt da ist und dass ihr Vater Theo mit seinem Koffer von Berlin nach Paris fliegen wird. Der weise alte Mann kann sich nicht mehr alles so genau merken und deshalb trägt er sich Amelies Informationen in sein Tagebuch „Worldtracer“ ein. Er notiert auch, dass sie gerade aus Berlin kam und dass sie dort geboren wurde. Falls später Theo zu ihm kommen würde, weil er seinen Koffer sucht, kann ihm der weise alte Mann sagen, von woher Amelie das letzte Mal bei ihm ankam.
Doch der weise alte Mann würde nicht so heißen, wenn er nicht noch viel mehr wüsste. Und sich an viele Dinge erinnern könnte. Und deshalb erinnert er sich auch an ein wundervolles Gespräch mit einem jungen, energischen Gepäcksortiercomputer aus Berlin. Sein Name ist Gustav. Gustav hat die Aufgabe bekommen, wildfremde Koffer mit einer komplizierten Anlage zu sortieren. Die Koffer aller Flüge vom neuen Berliner Flughafen fahren gemeinsam oben in die Anlage hinein und müssen unten wieder an die eine ganz bestimmt Stelle ausgegeben werden. Dort steht ein starker Berliner Mann, der sie dann in das passende Flugzeug verlädt.

Gustav wollte damals vom weisen, alten Mann wissen, welchen Koffer er wohin sortieren soll. Doch das wusste selbst der weise, alte Mann nicht. Aber er bot Gustav an, ihn immer dann zu informieren, wenn ein junges Mädchen aus Berlin bei ihm ankommt. Und er würde Gustav, dem jungen, energischen Gepäcksortiercomputer auch mitteilen, wohin der Vater des Mädchens hinfliegen möchte. Das freute Gustav, denn eigentlich wusste er ja selbst ganz genau, wo die starken Berliner Männer stehen, die das Gepäck ins Flugzeug verladen. Gustav reichte es also, zu erfahren, wo die einzelnen Koffer hinfliegen wollen. Und dann konnte er die Koffer sortieren.
(Fortsetzung am 10. Oktober.)
Kommentare
lol, das zählt zu Dingen, die ich gerne lese !!!
Du kannst ja gelegentlich auch noch ein “klingt komisch, ist aber so” einfügen ;-)