Das Leben mit einer Geige – Teil 2: Die Trompete
von Ricardo
[Hier gehts zum ersten Teil.]
Handyklingeln.
Ich: Hallo?
Frau: Hallo Herr R. Hier ist der NETTO-Markt aus Erkner. Wir haben hier eine Geige für sie bekommen.
Ich: Toll! Äh … Erkner? Was macht denn meine Geige in Erkner? Ich dachte sie kommt zum Ostbahnhof.
Frau: Wir können sie auch zum Ostbahnhof umlagern. Das kann aber dauern. Möchten Sie das?
Ich: Nein nein. Kein Problem. Dann komm ich nach Erkner!
Frau: OK Herr R. Bis dann.
Fünf Minuten später: Handyklingeln.
Ich: Hallo?
Frau: Hallo Herr R. Hier ist nochmal der NETTO-Markt aus Erkner. Ich habe gerade gesehen, dass es doch keine Geige ist, sondern eine Trompete.
Ich: Huch! Wie kommt denn meine Telefonnummer auf eine Trompete in Erkner?
Frau: Naja… Ich hab in unserer Zentrale angerufen und gefragt, für wen die Geige sei und dort hat man mir Ihre Nummer gegeben.
Ich: Lustig.
Frau: Ja – fand ich auch. Also vergessen wir einfach den Anruf von vorhin. Ihre Geige ist bestimmt bald am Ostbahnhof.
Kommentare
ts ts ts ts
Warum eigentlich KEINE Trompete?!
Und warum eigentlich eine GEIGE?!
Gibt es hörbare Unterschiede bei laienhafter Bespielung?
Als Verfechterin nachbarschaftsfreundlicher Verhaltensweisen wünsche ich, dass das Musikgerät noch einige Zeit für seinen Weg zum Ostbahnhof braucht …
Danach bleibt zu hoffen, dass der Winter mild und der Besitzer mutig genug ist, seine musikalische Ader OPEN AIR zu entdecken und auszuleben – vielleicht ja im nunmehr vogelfreien Volkspark, in dem so manch individuelle Gestalten wandeln.
ich freu mich für dich.
ist ja wohl klar, dass wir dann nen kontest starten, wer wie schnell wie gut sichs selbst beibringen kann.
hihi und dass obwohl ich nun doch klavierunterricht bekomme.
viele grüße in dich Kochan!