Ausgebuffte Kapitalisten
von Ricardo
So ein Notebookkauf kann einem zukünftigen Endverbraucher schon einiges abverlangen. Es müssen klare Prämissen gesetzt und grundlegende Entscheidungen getroffen werden. 14Zoll sollen es sein. Das ist portabel und zweckmäßig. Der Akku soll schön lange halten, DVD und so weiter…
Die Sichtung des Angebots korrigiert die Prämisse um einen Zoll. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist schließlich entscheidend. Nach etlichem Hin- und Her heißen die 15Zoll-Alternativen Samsung und Siemens.
Ein leichterer, billigerer und stromausdauernderer aber dickerer Celeron gegenüber einem etwas schweren, teureren, akkuschwächeren aber dünneren und hochmodernen Centrino.
Nachdem die Entscheidung gegen meine anfangs favorisierte Marke Samsung gefallen ist und das auserwählte Siemens zum Kauf aufgestapelt vor uns steht, ich sogar den Karton schon in den Händen halte, erblickte ich den aufgedruckten Spruch:

Noch einmal: Ich hätte das Ding sowieso genommen; dieser Spruch tat nix zur Sache. Gar nichts. Aber es ärgert mich, wenn gerade ein solcher Spruch in mir das Gefühl weckt: „Na dann ist die Entscheidung ja gut so, nimm deinen Amilo und geh zur Kasse.“