Atome
von Ricardo
Tragen heutige Atomenergiebefürworter eigentlich eine moralische Verantwortung für das Elend, die Fehl- und Missgeburten, die auf das Tschernobylunglück folgten?
Tragen heutige Atomenergiebefürworter eigentlich eine moralische Verantwortung für das Elend, die Fehl- und Missgeburten, die auf das Tschernobylunglück folgten?
Kommentare
Sie tragen keine Schuld – aber eine Mitverantwortung.
Falls dem so ist (Atomkraftbefürwortung=Tschernobylverantwortung), stellt sich die Frage, ob man deswegen zum Atomkraftgegner werden sollte? Der Mangel an guten Alternativen zur Energieproduktion ist ja schon ein beschneidendes Element (subventionierte Braunkohle hat keine Zukunft; Wind und Sonne sind unausgereift).
Es ergibt sich wohl die Situation:
Unglücke wie Tschernobyl in Kauf nehmen,
Forschen, was das Zeug hält, um Alternativen zu generieren
und bis da hin: Energie sparen!
toco1Über so einen Text kann ich nur den Kopf schütteln. ich halte das für verantwortungslos. Man hat die Verantwortung dafyr, dass sowas in Zukunft nicht mehr passiert.
Er erscheint für mich ekelhaft sachlich und unmoralisch. Mir kam sofort der Gedanke, dass nur ein Mann einen solchen Text verfasst ahben kann.
Es ist nun mal nicht möglich das Risiko auf 0 zu minimieren. Und da die Folgen, die passieren falls es doch einmal zu einem Gau kommen sollte, nicht tragbar sind ist Atomenergie KEINE Alternative.
Zumindest nicht aus moralischer Sicht.
Das ist ähnlich wie bei Kriegen:
Man könnte damit viele schlechte Menschen vertreiben, entmachten etc.
- moralisch darf diese Option jedoch nicht in Betracht gezogen werden.
Wenn man in der Regenerativen Energie mehr forscht, annährend so viel wie in der Rüstungsindustrie, sollte es kein Problem sein den Energiebedarf damit zu decken.
Ob das nun unbedingt ein Mann geschrieben haben muss, kann ich nicht beurteilen. – Zugegeben: ich war’s. Aber letztendlich sind die angesprochenen Alternativen doch bloß die angewandte Praxis und Verfahrensweise der Deutschen Regierung und die der GRÜNEN PARTEI.
Es wird einfach hingenommen, dass die (wenn auch geringe) Gefahr eines SuperGAUs besteht, mit all seinen unabschätzbaren Folgen. Das Ergebnis der Abwägung von Negativem und Nutzen fällt bei den „Entscheidern des Landes“ meistens eben doch anders aus, als bei Menschen, die auch ‚emotional denken’.
Das betrifft Kriegs- und Atomkraftausstiegsentscheidungen gleichermaßen.
Jawollja, nur ein Mann kann schlechte Gedanken verbreiten.
Du bist auch ‘n Kerl – also halt die Füße still!